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paul hubweber
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britta paul

Photo: Jane Dunker

 
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Tromboneos

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Bettina Bormann

 

You'll rarely find a more funny, lively and interesting solo album such as this one. Paul Hubweber's masterful control of any timbral aspect of the instrument guarantees music that transcends the trombone itself to become a soulful expression, a creature that continually moves and modifies its forms, appearing and disappearing just like a ghost. Breath and voice also contribute to a festival of changing parts, from raspy and raucous noises to perfectly tuned diaphonics, passing through harmonics a la Diamanda Galas (or Demetrio Stratos, if you prefer). Hubweber's techniques are absolutely flawless and one can detect years of playing and tone research in any of these tracks, but this is a classic case in which technique itself becomes a means to an end and not - never - the opposite. Really excellent stuff!
MASSIMO RICCI www.TOUCHINGEXTREMES.org

Man findet schwerlich ein lustigeres, lebendigeres und interessanteres Soloalbum als dieses. Paul Hubwebers meisterhafte Kontrolle, was das Timbre des Instrumentes angeht, garantiert Musik, die über die Posaune an sich hinausgeht, um zu einem Ausdruck der Seele zu werden, eine Kreatur, die sich beständig bewegt und ihre Formen verändert wie ein Geist. Atem und Stimme tragen das ihre bei zu einem Fest der sich ändernden Parts, von rasselnden
und heiseren Geräuschen bis hin zu perfekt gestimmten Diaphonics, die sich durch Harmonien á la Diamanda Galas (oder Demetrio Stratos, wenn Sie diesen bevorzugen) bewegen. Hubwebers Techniken sind absolut makellos und man spürt die jahrelange Erfahrung im Spielen und Töne erforschen in jedem der Tracks, dennoch ist es ein klassischer Fall, bei dem Technik an sich ein Mittel zum Zweck wird und nicht - niemals - das Gegenteil. Wirklich exzellentes Material!
MASSIMO RICCI www.TOUCHINGEXTREMES.org

There are few trombonists who can sustain interest for a full recording of solo free improvisations. Players such as Paul Rutherford, Jeb Bishop, and George Lewis come to mind, but they are the rare exceptions. Add Paul Hubweber's name to the mix, as his often rambunctious thoughtful solos reverberate with an elasticity that might put traditionalists on edge, though even they would have to agree that he is almost always fascinating. With an almost churlish disregard for modern sensibilities, Hubweber spurts and sputters through a seemingly endless array of self-indulgent, solipsistic meanderings, that in other less accomplished hands would certainly be less convincing. There is a primitiveness to much of Hubweber's performance, the sort that infuses the artistry of, say, DuBuffet. Yet, as with the visual artist, there is something charming that emerges, and the listener is left with the sense that he is part of a little joke that he may even be privy to appreciate. The trombonist knows what he is doing, and he sometimes peeks through with technical bravado, giving lie to the notion that he is a simpleton who is picking up the horn as if he is a monkey tooting it for the first time. Hubweber is alternately tedious and pedantic, but he goes where few have traversed. The journey may be rocky but it has its pleasures.
Steven Loewy ALL MUSIC GUIDE

Es gibt einige wenige Posaunisten, die das Interesse an einer kompletten Einspielung freien Solo-Improvisationen aufrechterhalten können. Musiker wie Paul Rutherford, Jeb Bishop und George Lewis fallen einem dabei ein, aber sie sind seltene Ausnahmen. Zu dieser Mixtur können Sie Paul Hubweber hinzuzählen, dessen durchdachte Soli mit einer Elastizität widerhallen, die die Tradionalisten auf die Palme bringen, obwohl auch sie zugeben müssen, das er fast immer faszinierend ist. Mit einer gleichsam ungehobelten Ignoranz gegenüber modernen Empfindsamkeiten, spurtet und spritzt Hubweber durch endlos scheinende Arrangements von genießerischen, solistischen Windungen, das in anderen, weniger erfahrenen Händen liegend, sicherlich weniger überzeugend wäre. Viele von Hubwebers Performances beinhalten eine Kunst, in der Art etwa eines DuBuffet. Es ensteht, wie beim bildenden Künstler etwas Bezauberndes, und der Zuhörer hat den Einduck, dass er ein Teil eines kleines Witzes ist, den er als Eingeweihter insgeheim gar schätzt. Der Posaunist weiß, was er tut, und manchmal schiesst er mit technischem Wagemut hervor, den Eindruck Lügen strafend, er sei ein Einfaltspinsel, der sein Horn in die Hand nimmt, als wäre er ein Affe, der das erste Mal hineintutet. Hubweber geht dorthin, wo wenige hinkommen. Der Weg mag steinig sein, aber vergnüglich.
Steven Loewy CADENCE

Dans la lignée des grands trombonistes, il va falloir désormais tenir compte de Paul Hubweber. Il est présent sur un magnifique disque en trio avec Paul Lovens et John Edwards paru sur Emanem ("Papajo", 4076, dist. Improjazz) et dans la foulée il nous propose une œuvre solitaire qui peut sans rougir se comparer au travail d'un autre Paul, anglais celui-là, qui officie aussi sur le même label que le trio avec son "Trombolenium" (Emanem 4072). Dans "Tromboneos", Hubweber use des mêmes possibilités que permet cet instrument à la morphologie variable et à l'étendue sonore quasi illimitée selon l'utilisation que l'on en fait. C'est ainsi qu'il libère un flot de notes dans "The long and Winding", qu'il bloque au contraire les exutoires dans "Muteologie", qu'il joue avec les sourdines dans "Clappers", qu'il double voire triple le son en jouant sur l'embouchure dans "Armonica Aluto", qu'il s'amuse dans "Sudar Plastace", qu'il abandonne les sourdines dans "Clappers II" pour donner un son généreusement acide, qu'il se lâche effectivement dans "Relaxation" et son discours quasi tibétain, qu'il grimpe dans l'aigu dans "Plaste con Ankordi" avant de redescendre en vol plané et planant, qu'il gémit dans "One reason to get the blues", mais qu'il s'en remet, et qu'il réussit, à force de ténacité, car le combat n'est pas gagné d'avance, à exprimer ses sentiments, la hargne et la pugnacité entre autres, dans "Spitzen" qui clôt ce disque magnifique d'un bout à l'autre, sans aucune concession, et qui apporte à ce noble instrument qu'est le trombone une référence supplémentaire. Chapeau bas, Monsieur Hubweber.
Philippe RENAUD IMPROJAZZ

In der Reihe der großartigen Posaunisten wird man nun mit Paul Hubweber rechnen müssen. Er ist auf einer wunderbaren Platte im Trio mit Paul Lovens und John Edwards zu hören, das bei Emanem erschienen ist ("Papajo", 4076, Vertrieb Improjazz). Daraufhin bietet er uns ein Solo Werk, das sich ohne Scham mit der Arbeit eines anderen - diesmal englischen - Pauls messen kann, der mit seinem Album "Trombolenium" (Emanem 4072) beim selben Label wie das Trio vertreten ist. Auf "TROMBONEOS" nutzt Hubweber die Möglichkeiten, die dieses Instrument mit variabler Morphologie und je nach Gebrauch quasi unbegrenzter Bandbreite der Klänge ermöglicht: Er setzt einen Notenfluß in "The Long and Winding" frei, sperrt im Gegenzug die Ventile in "Muteologie", spielt mit den Dämpfern in "Clappers", verdoppelt, verdreifacht sogar den Ton in "Armonica Aluto", indem er am Mundstück spielt, amüsiert sich in "Sudar Plastace", gibt die Dämpfer in "Clappers II" auf, um einen reichlich säuerlichen Ton zu erzeugen, lässt sich tatsächlich in "Relaxation" mit seiner quasi tibetischen Rede fallen, klettert ins Schrille in "Plaste Con Ankordi", bevor er wieder heruntersegelt, stöhnt in "One Reason To Get The Blues", aber erholt sich davon und schafft es durch viele Hartnäckigkeit - denn der Kampf ist nicht von vornherein gewonnen - seine Gefühle, unter anderem die Bissigkeit und die Kampflust, in "Spitzen" auszudrücken, das diese durch und durch wunderbare, kompromisslose und diesem ehrwürdigen Instrument, der Posaune, eine weitere Referenz erweisende Platte abschließt. Hut ab, Monsieur Hubweber.
Philippe Renaud IMPROJAZZ

"...Improvisation: nothing but a man, his trombone and his voice 60 minutes long and no boring second. It's really amazing what different sounds Hubweber is able to play on the trombone...this record should be heard by everyone with interest in sounds..."
The Wire

"...auffallend die Vielseitigkeit, in der Hubweber's Posaune in wechselnde musikalische Beziehungen zu den anderen Instrumenten trat."
Jazzthetik

"...conceptuelle kompositorische strategien. dit is ziker horbar in het virtuose trombonenspel van hubweber..."
Gottfried Wilhelm Raes

"...Hubweber's exellent CD of trombone solo's "Lürix + Paranoise"...and the highlight of his three contributions (on "Rubbed + Blown") would be the compact and furiously busy 1996”
Bananfish

"...spielte ungemein sensibel, jedoch kräftig und klangfarbenreich Posaune, präpariert und pur,
immer auf's neue Strukruen schaffend, diese verwandelnd, sixch selbst zi-immittierend..."
JazzPodium

"...geistige und emotionale Präsenz beflügeln die teils komponierten, teils frei improvisierten,
teils an strukturellen grundideen orientierten ,instant compositions'..."
Frankfurter Rundschau

"...mutig, du bist mir zuvorgekommen..."
Markus Eichenberger

Das gleich große Kunststück, nur auf die Sounds und sonst überhaupt nichts beschränkt, gelingt dem Percussion-Posaune-Bass-Trio PAPAJO. Mit souveräner Lässigkeit balancieren Paul Lovens, Paul Hubweber und John Edwards durch unwegsames, weil mit spontanen Einfällen aller Art vermintes Gelände. Sie überraschen sich und ihre Ohrenzeugen mit Übereinstimmung selbst in Extrempositionen – ein geradezu schulmäßiger Nachweis der Theorie von Improvisation als höchster Form der Komposition.
JazzLive / Wien

„Paul Hubweber und seine Gruppen (etwa PaPaJo) fesseln immer durch fast telepathisch sichere Kommunikation, greifbare Gestalthaftigkeit und blindes Verständnis untereinander, gekleidet in subtilste klangliche und dynamische Schattierungen.“
WIST / KH DICHT

 
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PAPAJO

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Photo:
Bettina Bormann

 

 

Excerpts from reviews:

"For this reviewer, Papajo hits the target. A book should be written on Paul Lovens' virtuosity in self-detachment. He constantly adapts his playing to the context, harnessing his wide range of dynamics and perverted sense of rhythm. Whenever he takes out his singing saw (in Primitivo di Mantre and No Reason to Play the Blues) is an occasion to celebrate. In John Edwards he finds a very good partner in crime. The man¹s sinuous sound, close to Paul Rogers in spirit, has the playful quality required to intermingle with the percussion. Paul Hubweber is less known. A trombonist in the vein of Paul Rutherford, he eschews the roles of melodist or soloist, finding clever ways to attenuate the distinctions between horn and rhythm section, favouring attack to note without cornering himself into a reductionist credo. This album has all the qualities of good improv: it grabs hold of your attention, unfolds its mysteries gradually, invites repeated listens. Most of all it speaks to the soul, especially in the eventful Philantropical Dance and the closer No Reason to Play the Blues."
FRANÇOIS COUTURE - 2002

In seinen Bemerkungen zu PAPAJO zeigt Peter Niklas Wilson einige Kriterien auf bzgl. der Bewertung der Qualität einer freien Improvisation. Bei dieser äusserst subjektiven Ausdruckform ist nichts einfach genug, um in ein Schema zu passen. Wilson selbst räumt dies ein. Auf was es am Ende ankommt: Gefällt es Ihnen oder nicht? Spüren Sie die harmonischen Vibrationen dieses Albums/Konzerts? Für diesen Rezensenten trifft PAPAJO ins Schwarze. Man sollte ein Buch schreiben über Paul Lovens' Virtuosität in Sachen Losgelöstheit. Er passt sein Spiel kontinuierlich dem
Kontext an, seine ganze dynamische Bandbreite und seinen verzerrten Sinn für Rhythmus nutzend. Wann immer er seine singende Säge herausholt (in Primitivo di Mantre und No reason to Play the Blues) ist es eine Gelegenheit zu feiern. In John Edwards findet er einen sehr guten Komplizen. Dessen geschmeidiger Sound - Paul Rogers ist ein Bruder im Geiste - hat die spielerische Qualität, die nötig ist, um sich mit der Percussion zu vermischen.
Paul Hubweber ist ein Posaunist in der Art eines Paul Rutherford. Er vermeidet die Rolle eines Melodie-Artisten oder Solisten indem er clevere Wege findet, um die Verschiedenheit zwischen Horn und Rhythmus-Gruppe abzumildern. Dabei bevorzugt er 'the favoring attack to note', ohne sich in die Ecke eines reduktionistischen Credos zu manövrieren. Dieses Album hat alle Qualitäten guter Improvisation: es hält Ihre Aufmerksamkeit, entfaltet seine Mysterien nach und nach, lädt zum wiederholten Hören ein. Mehr als alles andere spricht es zur Seele, besonders im ereignisreichen Philantropical Dance und dem dichten No Reason to Play the Blues.
Francois Coutoure ALL MUSIC GUIDE

"PAPAJO features an entire concert by this top-notch trio in the chamber improvisation tradition of Paul Rutherford's Iskra 1903. Paul Hubweber moans and chatters, using the trombone as an extension of his own vocal resources rather than as an instrument with a received repertoire. Bassist John Edwards is solid and pithy to the point of intractability, laconic against Hubweber's wheedling, growls and exhortation If they assume Rutherford and Barry Guy's roles, then Derek Bailey's place in Iskra 1903 falls here to veteran drummer Paul Lovens, and it wouldn't take a gigantic act of imagining to transpose his shrewd dynamics, calculated irregularities and carefully managed montage of timbres (complete with bowed saw) into the guitarist's now familiar language. The music emerges in taut relationships: chamber scale but muscle tensing."
JULIAN COWLEY - THE WIRE 2002
PAPAJO bestreitet ein ganzes Konzert als prächtiges Trio in der Improvisations Tradition von Paul Rutherfords Iskra 1903. Paul Hubweber seufzt und schnattert; er benutzt seine Posaune mehr als Erweiterung seiner stimmlichen Ressourcen und weniger als Instrument mit einem allgemeinen Repertoire. Bassist John Edwards ist solide und markig bis an den Rand der Hartnäckigkeit, prägnant gegenüber Hubwebers Schmeicheln, Knurren und Ermahnungen. Wenn die beiden den Part von Rutherford und Barry Guy erfüllen, dann fällt die Rolle von Derek Bailey bei Iskra 1903 in diesem Falle dem Schlagzeug-Veteranen Paul Lovens zu. Es würde eines gigantischen Akts bedürfen, sich vorzustellen, wie seine gewitzte Dynamik, die kalkulierten Unregelmäßigkeiten und sorgfältig zusammengestellten Ton- Montagen (komplett mit singender Säge) umgesetzt werden in des Gitarristen mittlerweile bekannte Sprache. Die Musik entsteht in präzisen Verbindungen: Kammermusik, aber mit angespannten Muskeln.
Julian Cowley The Wire

"File under 'excellent free improvisation'. Percussion, trombone and double bass are just sound sources for a very engaging and unpredictable music; this is the classic album that will be appreciated and loved by the ones who already know the players involved but could be a little harder for the neophyte, even if there's always time to learn something in life... What really impresses is everyone's full capacity of reinventing the voice of a single instrument in order to put it to work in unexpected contests; trombone becomes a voice, double bass gets everywhere, while Lovens is not exactly known for sounding 'traditional' on drums and percussion... The result is, as usual for Emanem's standards, so new and fresh you'll probably forget who's playing what!"
MASSIMO RICCI - TOUCHING EXTREMES 2002

Speichern unter 'exzellente freie Improvisation'. Percussion, Posaune und Double Bass sind ganz einfach Klangquellen einer sehr engagierten und unberechenbaren Musik; dies ist das klassische Album, das von denjenigen geschätzt und geliebt wird, die die Bandmitglieder bereits kennen, das aber ein wenig härter sein könnte für die Neubekehrten, auch wenn es immer die Zeit im Leben gibt, um etwas Neues zu lernen. Was wirklich beeindruckt, ist die hohe Fähigkeit der
Beteiligten, die Stimme eines jeden einzelnen Intrumentes neu zu erfinden, um sie zu einem unerwarteten Wettbewerb zusammenzufügen. Die Posaune wird zur Stimme, der Bass ist überall, während Lovens nicht gerade dafür bekannt ist, ein Traditionalist an Schlagzeug und Percussion zu sein. Das Ergebnis ist, wie üblich für Emanem Standards, so neu und erfrischend, dass Sie möglicherweise vergessen, wer was spielt.
Massimo Ricci www.touchingextremes.org

"Paul Hubweber's technique incorporates lots of small sounds: muted bent pictures, rapid-fire blips and crackles, and growls, to name a few. There is some Paul Rutherford in at least his style, but few other overt influences. Over the course of the recording, Hubweber's full arsenal unleashes, and he impresses as an abstract performer well-versed in his craft, disciplined and proficient. To his credit, he transcends the limits of his instrument. Paul Lovens is the key to the trio, as he drives the group with unconventional panache. John Edwards is the third cog, and his acoustic bass adds colour as much as anything. The totality of the performances exceeds the natural limitations of the individuals, but this is serious music that must be followed closely to appreciate its unfolding. There are many little treasures throughout, but to uncover them requires the listener to listen intensely. The volume tends to be low, there are naturally no melodies, and unlike most small groups the horn is not the dominant voice but rather an equal among three."
STEVEN LOEWY - CADENCE 2003

Paul Hubwebers Technik vereinigt eine Vielzahl an kleinen Tönen: gedämpfte gebogene Bilder, Schnellfeuer-Punkte, Knacken, Knurren und Brummen, um nur einige zu nennen. Sein Stil hat etwas von Paul Rutherford, aber auch andere unverhohlene Einflüsse. Im Zuge der Aufnahme entfaltet sich Hubwebers komplettes Arsenal und er beeindruckt als abstrakter Performer, bewandert in der Ausübung, diszipliniert und fähig. Man muss ihm zugute halten, dass er die Grenzen seines Instruments transzendiert. Paul Lovens ist der Schlüssel zum Trio, er treibt die Gruppe mit unkonventionellem Schwung an. John Edwards ist das dritte "Rädchen im Getriebe" und sein akustischer Bass gibt dem Ganzen die nötige Farbe. Die Gesamtheit der Performance sprengt die natürlichen Grenzen der Individuen, dennoch ist es ernsthafte Musik, die genauestens verfolgt werden muss, um ihre Entfaltung geniessen zu können. Es sind viele kleine Schätze zu hören, aber um sie wahrzunehmen bedarf es eines konzentrierten Zuhörers. Die Lautstärke ist eher gering, naturgemäß gibt es keine Melodien und bis auf wenige kleine aussagen ist das Horn nicht die vorherrschende Stimme, sondern eher eine Gleichberechtigte unter Dreien.
Steven Loewy Cadence

The percussion-trombone-trio PAPAJO is successful in doing the same big artistic trick, only limited to the sound and nothing else. With supreme coolness Paul Lovens, Paul Hubweber and John Edwards keep the balance on their way through rough terrain, mined with spontaneous ideas of all kinds. Surprise yourself and your earwitnesses with a correspondence, even in extreme positions, a really perfect proof of the theory of improvisation as highest form of composititon.
JAZZLIVE/VIENNA

"Very fine trio! ... very much in physical contact with the course of events..., much involved and in touch ... very beautiful, sphere- changing moments..."
Thomas Lehn
"Sehr schoenes Trio !.. sehr auf Tuchfuehlung mit den Vorgaengen..., viel sich-einlassen, sich einspueren....sehr schoene, Raum-verwandelnde Momente..." Thomas Lehn

"Balance in perfection ... nearly brilliant ... superb concert ...ensemble playing on a nearly perfect level ... a unity of mutual timing and presence resulting in music of high intensity..."
Neue Westfälische, Bielefeld
"Balance in Vollendung.....fast schon genial...großartiges Konzert....Zusammenspiel, das schon an Vollendung grenzt...eine Geschlossenheit, aus gemeinsamem Timing und Präsenz, bei der Musik von großer Intensität entstehen kann....." Neue Westfälische

"... Infectious, how PAPAJO convinces as ensemble, interacting with humor, quick-wittedness and astuteness, combining sharp contrasts with calm flowing passages and explosive outbreak which lead finally to a homogeneous, even "dense" music.
Weser Kurier, Bremen

"...Mitreißend ist, wie PAPAJO als Ensemble überzeugen, das mit Witz, Schlagfertigkeit und Scharfsinn interagiert, dabei harte Kontraste mit ruhig fließenden Passagen und explosiven Ausbrüchen zeichnet und letztlich zu einer freien und doch geschlossenen, ja "engen" Musik findet." Weser Kurier, Bremen

 
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SCHNACK

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Photo: Thierry Azzam

 

CD SCHNACK 12, 2003 “...your very excellent CD SCHNACK 12. I sincerely believe you're a great musician - full of ideas and funny musical fantasies!..."

SCHNACK vinyl LP, 2005 auf abwegen
Absolutely no compromise for this electronics and trombone duo, recorded in 10 live improvisations in 2004. in both sides of the vinyl album, Hubweber - one of the finest European trombonists, if you ask me- supplies raw materials and evoluted phraseologies that Böttcher is able to mould and fuse in infinite quibbles where instrumental acoustic and radical effect incendiarism maintain a loquacious intercourse. pinching each other with unexpected twists, the musicians covern the behavior of their own peculiar artistic molecules with ease, putting irony and paradox on the top of the list; thus, a two-voice potential becomes an omnibus bag of squalls and strange sonic prints that no one will ask to explain, in a "love or hate it" stance which - i believe - is just that the fine improvisers desire most of all.
MASSIMO RICCI touchingextremes.org

Absolut keine Kompromiss macht dieses Electronics und Posaunen Duo bei den 10 kurzen Live-Improvisationen, die im Jahr 2004 aufgenommen wurden. Auf beiden Seiten dieses Vinyl-Albums liefert Hubweber - einer der besten
europäischen Posaunisten - Rohmaterial und hochentwickelte Phraseologien, die Böttcher in der Lage ist zu verschmelzen und zu verbinden zu Endlosschleifen, in denen instrumentale Akkustik und radikale Effekt-Brandstiftung in einen beredten Verkehr treten. Sich gegenseitig in unerwarteten Drehungen kneifend, leiten die Musiker das Verhalten ihrer besonderen künstlerischen Moleküle mit Leichtigkeit. Somit wird aus einem zwei-Stimmen Potential eine Sammeltasche von Schreien und fremdartigen Schall-Abdrücken, die niemand erklärt haben möchte, in einer "liebe es oder hasse es"-Haltung, genau das - so glaube ich - was sich diese feinen Improvisateure vor allem anderen wünschen.
Massimo Ricci www.TOUCHINGEXTREMES.org

 
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Hubweber/Zoubek

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Nobody's matter but our own (Nurnichtnur)

Hubweber owns one of the most distinguishable voices on a very difficult instrument - the trombone - and is probably my personal favorite player in that sense, while Zoubek is an excellent pianist, partially modeled after Tippett-esque canons, whose beautiful playing was not familiar to these ears until this CD, which is one of the best improvisation albums of the last five years. Over the course of seven tracks, Hubweber pirouettes and splashes nuances of total unpredictability which, absurdly enough, sound as controlled as the temperament of a cool-headed jazzbo; yet he remains a fine raconteur of protuberant dreams, his instrumental knowledge enough to jettison every hint of confrontational attitude while privileging quietness and maturity, even when strange occurrences make the music a little punch-drunk. Zoubek's fingers flutter with determination, focus and inventive questioning, instantly generating anti-pattern electricity during peripheral conversations about non-existent tonalities. When he clatters and zings the prepared strings of his instrument, a typical perfume is spread around, soon replaced by gossamer piano phonetics based on sparse notes and meagre contrapuntal discolourments. Classy substance, highly recommended.
Massimo Ricci touchingexremes.org

The album title might seem to indicate that both the artists – trombonist Hubweber and pianist Zoubek – and the perennially wonderful Nurnichtnur label don't give a monkey's about world fame (or even a Wire review, haha), which is a shame considering this is one of the best improv albums to come my way for a long time. No frills, no bullshit, just trombone and piano (lightly prepared) in the kind of improvisation that has, unfortunately, dropped off the radar as far as the so-called hip zines are concerned (i.e. no drones, no laptops, no noise). To quote that memorable line of Fred Frith's, it's as much about virtuoso listening as virtuoso performing, though it's clear from this – and from his earlier Emanem outing Papajo with Messrs Edwards and Lovens – that Hubweber can blow the trombone inside out. Zoubek's no slouch as a pianist and composer either, from what little I've been able to gather from German websites, and he's got an acute ear for pitch and a sense of timing that would make Misha Mengelberg chuckle. That said, this is no whacked-out platter of New Dutch amuse-gueules: it's thoughtful, pitch-sensitive and accomplished music and anyone interested in today's improvised music should check it out.
Dan Warburton, parisatlantic.com

 
         
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